Archiv

Autor Archiv

OÖ Bildungskonto 2010 – Es ist soweit!

Die letzten Verhandlungen der Politiker sind abgeschlossen. Alle Kritikpunkte aus dem Weg geräumt. Abheute ist das Formular für das allgemeine und spezielle Bildungskonto für das Jahr 2010 auf berufsreifeprüfung.info downloadbar (Siehe unten).

Hier nochmals alle wichtigen Informationen im Überblick:

Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, das heißt in einem aufrechten Arbeitsverhältnis stehende Personen
  • Personen, die Kinderbetreuungsgeld beziehen, Personen in Elternkarenz und Wochengeldbezieherinnen
  • Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger nach dem Kinderkarenz, die beim AMS arbeitssuchend gemeldet sind und keine Leistungen des AMS erhalten
  • Geringfügig Beschäftigte
  • Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe beziehende Personen
  • Freie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer
  • Selbständige Betriebsführerinnen und Betriebsführer
  • Personen mit einem akademischen Abschluss, sofern ihr Einkommen monatlich nicht mehr als 1.500 Euro brutto beträgt
  • Ein-Personen-Unternehmen mit maximal zwei geringfügig Beschäftigten oder zwei Lehrlingen (in Summe max. zwei Personen)

Was wird gefördert?

  • Kurskosten für Bildungsmaßnahmen

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Hauptwohnsitz zu Kursbeginn in Oberösterreich
  • Die Bildungsmaßnahmen (Kurse, Seminare, Meisterschulen, Fachakademien) müssen der berufsorientierten Weiterbildung oder der Umschulung dienen.
  • Die Bildungsmaßnahme muss in Bildungseinrichtungen, die über das Qualitätssiegel der Oö. Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtungen verfügen bzw. durch vergleichbare Verfahren zertifiziert sind, absolviert werden.
  • 75 Prozent der Bildungsmaßnahme muss absolviert sein und die Teilnahme bestätigt werden.

Abwicklung

Der Förderungsantrag ist mittels Formular an die Direktion Bildung und Gesellschaft, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz (Antragsvorlage innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Bildungsmaßnahme) zu richten.

[Quelle: Land Oberösterreich Webseite 05.02.2010]

Die beschlossenen Richtlinien und Änderungen gelten nun bis Ende 2014.


Download:

Formular: Allgemeines und spezielles Bildungskonto für das Jahr 2010

Links:

Weitere Infos auf der Land Oberösterreich Webseite.

Anmeldung und Zulassung zur Berufsreifeprüfung

1. Dezember 2009 Administrator Keine Kommentare

Um die Berufsreifeprüfung machen zu können, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Diese  sind im Artikel Voraussetzungen für die Berufsreifeprüfung bereits sehr informativ beschrieben. Hat man diese Voraussetzungen bereits erfüllt, kann es losgehen mit der Anmeldung.

Anmeldung

Kurse für die Berufsreifeprüfung werden mittlerweile von vielen Instituten sowie Schule angeboten. Die bekanntesten Institute sind sicherlich das BFI, das WIFI sowie die VHS. Aber aber auch in manchen Berufsschulen können Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung gemacht werden.

Für welches Institut man sich entscheidet wird mit großer Wahrscheinlichkeit vom Preis und der Entfernung zu Institut abhängig sein. Mehr dazu hier.

Bei den zuvor genannten Instituten kann man sich für jeden Kurs online anmelden. Dabei sieht man bei einigen Kursen schon ob es Rabatte z.B.: für Arbeiterkammer-Mitglieder gibt. Bei der Ameldung müssen alle persönlichen Angaben (Name, Adresse,..) angegeben werden. Ist das Formular fertig ausgefüllt und abgesendet, kommt nach einigen Tage ein Brief mit der Bestätigung der Anmeldung sowie mit einem Erlagschein ins Haus.

Gut beratene zahlen den Erlagschein bereits vor den Kursbeginn ein, um eventuelle Streitigkeiten zu vermeiden. Nun heisst es vorbüffeln abwarten bis zum Kursbeginn.

Zulassung

Besser am Anfang, also kurz vor Kursende wird es Zeit sich die richtige Schule, natürlich nur Höhere Schule, zu suchen. Wie das am besten funktioniert, wurde hier bereits erklärt. Hat man sich für eine Schule entschieden, muss spätesten 6 Wochen vor der ersten Prüfung zur Zulassung angesucht werden. Hierfür wird das S1-Formular verwendet.

Download: S1-Formular.pdf

Tipp: Dieses Dokument kann bereits im PDF-Format ausgefüllt werden!

Das S1-Formular muss nicht umbedingt verwendet werden. Gesetzlich müssen folgende Informationen im Ansuchen enthalten sein:

  • Den Nachweis der persönlichen Voraussetzungen sowie des Geburtsdatums,
  • die Wahl, ob die Teilprüfung ,,Lebende Fremdsprache schriftlich oder mündlich abgelegt wird,
  • Angaben zur Teilprüfung aus dem Fachbereich, gegebenenfalls die in Aussicht genommene Anerkennung von Prüfungen  sowie
  • den beabsichtigten Zeitpunkt der vor der Prüfungskommission abzulegenden Teilprüfungen der Berufsreifeprüfung.

Sind alle Daten richtig ausgefüllt und ist die Schule auch berechtig, das Fachgebiet zu prüfen (auch wenn dieses Fach nicht an der Schule absolviert wird!), wird eine keine Schwierigkeiten bei der Zulassung geben.

Noch ein wichtiger Tipp:

Ist eine Zulassung von einer Schule bestätigt, gibt es keine Möglichkeit diese zu wechseln!

Viel Spass und viel Erfolg bei der Berufsreifeprüfung!

Wie finde ich die passende Schule?

16. November 2009 Administrator Keine Kommentare

Kurz nach dem Start des ersten Kurses wird bereits erwähnt, sich rechtzeitig die richtige Schule zu suchen, die man für die Zulassung zur Berufsreifeprüfung benötigt. Jeder im Kurs schreibt das auch mit, gesucht wird aber erst dann wenn es kritisch wird.

Das ist aber ein großer Fehler. Schule ist nicht gleich Schule und man sollte sich genau überlegen, an welcher Schule man seine Zulassung beantragt. Die passende Schule zu finden, kann aber einige Zeit kosten, ist die Zeit zu knapp, wird meist die nächstbeste Schule genommen. Ist diese Zulassung einmal gewährt, kann keine andere Schule mehr gewählt werden.

Auf was soll man achten, wenn man dabei ist, eine Schule zu suchen? Hier eine kleine Liste, die helfen soll, die richtige Schule zu finden:

Recherchieren

Bevor man sich für eine Schule entscheidet, sollte man vorher recherchieren welche Schulen es in der Umgebung gibt. Auch hier bietet das Internet genügend Möglichkeiten.

Auf schule.at und eduhi.at kann man sich einzelnen Schulen sowie deren Fachgebiete ansehen. Somit kann man sehr schnell passende Schulen herausfinden.

Zum Fachgebiet passend

Die gesuchte Schule muss das Fachgebiet, das man gewählt hat, prüfen dürfen, sonst darf die Schule die Zulassung nicht genehmigen, auch wenn die Fachgebietsprüfung intern, also am Institut, gemacht wird.

Somit kann ein Elektriker keine HAK wählen, eine Bürokauffrau keine HTL.

Erfahrung mit der Berufsreifeprüfung

Ein weiterer Vorteil ist es, wenn die Schule bereits Erfahrung mit der Berufsreifeprüfung hat, da es sonst meist sehr kopliziert für den Prüfling sowie für die Schule wird. Die Lehrer wissen nicht genau, was sie dem Prüfling mittteilen dürfen und was nicht, die Themengebiete, die zur Prüfung kommen, können sich sehr von den Themengebieten, die im Kurs durchgenommen werden unterscheiden und auch die organisatiorischen Themen dauern einfach länger, da einfach die Erfahrung fehlt.

Hat man aber bereits Erfahrungen mit dieser Schule, da man diese vielleicht zuvor abgebrochen hat und diese auch genau zum Fachgebiet passt, kann man sich trotzdem für diese Schule entscheiden.

An welchem Institut soll ich mich anmelden?

15. November 2009 Administrator Keine Kommentare

Seit 1-2 Jahren ist der Markt rund und die Berufsreifeprüfung, auch wegen der Lehre mit Matura, explodiert. Auch viele Schulen bieten schon Kurse für die Berufsreifeprüfung an. Wobei ich mit diesem aber noch keine Erfahrungen gemacht habe.

Darum bin bei diesem Thema sehr konservativ und empfehle trotzdem auf erfahrene Institute zurückzugreifen, die ich hier angeführt habe:

  • BFI
  • WIFI
  • VHS

Für welches Institut ihr euch entscheidet ist euch natürlich selbst überlassen. Grundsätzlich sollte man darauf beachten, aus der Wahl selbst Vorteile zu ziehen und somit den Preis des Kurses und die Fahrdistanz zum Kursort möglichst niedrig zu halten.

Apropos Fahrdistanz: Ein guter Tipp ist es, sich die gefahrenen Kilometer mitzuschreiben. Diese können nämlich im Lohnsteuerausgleich abgeschrieben werden.

Ablauf der Berufsreifeprüfung

13. November 2009 Administrator Keine Kommentare

Der Ablauf der Berufsreifeprüfung hat so seine Tücken auf die man aufpassen muss, damit es für das Institut sowie für den Absolventen nicht unangenehm wird. Aber fangen wir ganz am Anfang an:

Voraussetzungen für die Berufsreifeprüfung

Um sich zur Berufsreifeprüfung anmelden zu können, müssen bestimmte Voraussetztungen erfüllt werden, die im Artikel Voraussetzungen für die Berufsreifeprüfung detailiert aufgelistet sind.

Das Fachgebiet aussuchen

Bevor man mit der Berufsreifeprüfung anfängt, ist es empfehlenswert sich schon für ein Fachgebiet entschieden zu haben, falls es überhaupt mehrere Möglichkeiten gibt. Ein Informatiker kann sich hier je nach Ausbildung zwischen Informatik, Medieninformatik oder Wirtschaftsinformatik entscheiden. Aber auch ein(e) Bürokauffrau/mann kann wieder je nach Ausbildung entweder Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik wählen.

Das Institut wählen

Für welches Institut man sich entscheidet, liegt bei jedem selbst. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Die beliebtesten Institute sind das BFI, das WIFi und die VHS. Informiert euch vorher auch über Aktionen z.B.: Gab es bei manchen Instituten einen 50% Rabat für Lehrlinge (Ist nun gratis, die Kosten übernimmt der Bund). Es gibt auch Vorteile wenn man Mitglied der Arbeiterkammer oder einer Gewerkschaft ist.

Weitere Informationen im Artikel An welchem Institut soll ich mich anmelden.

Der Kursbeginn

Hat man sich nun für einen Kurs beworben und hoffentlich rechtzeitig eingezahlt, kommt auch der Brief mit der Mitteilung der Kursdaten ganz rasch. Es ist generell jedem selbst überlassen, mit welchem Kurs er beginnt und in welcher Reihenfolge er die weiteren Kurse macht. Am ersten Tage werden meist organisatorische Themen besprochen und auch bereits über die Schulwahl gesprochen, die nun erklärt wird.

Die  Schule suchen

Bei der Berufsreifeprüfung müssen 4 Prüfungen abgelegt werden. Mathematik, Deutsch, Englisch und das Fachgebiet. Eine dieser Prüfungen muss an einer Schule gemacht werden, die 1. berechtigt ist das Fachgebiet das du machen willst zu prüfen, auch wenn du nicht die Fachgebietsprüfung an er Schule machst, muss die Schule trotzdem dazu fähig sein. So kann ein Elektrobetriebstechniker nicht eine HAK wählen, sondern muss eine HTL mit dem Fachgebiet Elektrotechnik wählen.

Mehr Infos zum Thema:  Schule suchen.

Förderungen beantragen

Ist der erste Kurs, natürlich erfolgreich, über die Bühne gegangen, ist es sehr empfehlenswert, sich einen Großteil der Kurskosten wieder zurück zu holen. Dafür gibt es einige Förderungsprogramm die im folgenden Artikel detailiert beschrieben sind:

Förderungen für die Berufsreifeprüfung

Natürlich können diese Förderungen auch für die weiteren Kurse beantragt werden.

Die weiteren Kurse

Wenn man nicht alle Kurse im selben Jahr macht, ja das ist auch möglich, wird man nun mit dem nächsten Kurs beginnen. Dabei ist es wichtig nicht dem Mut und die Motivation zu verlieren. Man kennt nun schon alle Gegebenheiten, hat schon viele Leute kennen gelernt und der Kursbesuch wird zum Alltag. Hier muss man aufpassen nicht hängen zu bleiben.

Das Zeugnis

Hat man alle nötigen Kurse abgeschlossen, müssen alle Teilzeugnisse zur ausgewählten Schule gebracht werden, diese stellt danach das Reifenprüfungszeugnis aus.

Zukunftsaussichten

Mit diesem Zeugnis ist man nun berechtigt, an allen Fachhochschulen  und Universitäten zu studieren (mit einigen wenigen Ausnahmen). Das muss aber nicht der einzige Grund für die Berufsreifeprüfung sein. Auch im Beamtenwesen wird die Berufsreifeprüfung anerkannt und so manche Firma bezahlen auch mehr Lohn, wenn man die Berufsreifeprüfung hat.

Voraussetzungen für die Berufsreifeprüfung

13. November 2009 Administrator Keine Kommentare

Für den Antritt zur Berufsreifeprüfung reicht schon eine absolvierte Lehre, eine 3 jährige Schule oder eine höhere Schule die bis zum 3. Jahr positiv absolviert wurde.

Die vollständige Liste gibt es hier:

  • Absovlventen/-innen einer Lehreer
  • Absolventen/-innen einer mindestens dreijährigen mittleren Schule
  • Absolventen/-innen einer mindestens dreijährigen Ausbildung nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz
  • Absolventen/-innen von Schulen für den medizinisch-technischen Fachdienst
  • Personen mit positivem Abschluss der 3. Klasse einer berufsbildenden höheren Schule oder der 3. Klasse einer höheren Anstalt der Lehrer/-innen- und Erzieher/-innenbildung (z.B. Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik oder Sozialpädagogik), die weiters bereits mindestens drei Jahre beruflich tätig waren sowie Personen mit positivem Abschluss des 4. Semesters einer Schule für Berufstätige der genannten Schularten
  • Personen mit erfolgreicher Absolvierung der Meisterprüfung gem. § 20 der Gewerbeordnung 1994 sowie der Befähigungsprüfung gem. § 22 der Gewerbeordnung und
  • Personen mit erfolgreicher Absolvierung der land- und forstwirtschaftlichen Meisterprüfung gem. § 12 des land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes
  • Absolventen/-innen einer Dienstprüfung gem. § 28 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes bzw. gem. § 67 des VertragsbedienstetengesetzesSeit September 2008 dürfen Prüfungskandidaten/-innen bereits vor Abschluss der genannten Ausbildungen bzw. Prüfungen zu drei Teilprüfungen antreten!

Was ist die Berufsreifeprüfung?

13. November 2009 Administrator Keine Kommentare

Die Berufsreifeprüfung (BRP) berechtigt wie die Matura zum Studium an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Akademien und Kollegs. Sie umfasst vier Teilprüfungen: Deutsch, Mathematik, eine lebende Fremdsprache und einen berufsbezogenen Fachbereich.

Im öffentlichen Dienst erfüllen AbsolventInnen die Erfordernisse für eine Einstufung in den gehobenen Dienst (B) – die Regelungen der Bundesländer sind diesbezüglich aber uneinheitlich. Die Berufsreifeprüfung wird im gesamten EU-Raum anerkannt, in Deutschland derzeit nicht.